Terminübersicht 2010
Dummyprüfungen, Workingtests, Dummy Trail, Field Trails, Seminare.
Niederlandischer Retrieverclub
Anmeldung: www.gundogs.be
Golden Retriever Club Niederlande
Sam. 18 Sep. KNJV- Prüffung Heerle
Sam. 15 Okt. Field Trail Vlissingen
Sam. 16 Okt. KNJV- MAP Haaksbergen
Mit. 20 Okt. Field Trail Koudekerken
Son. 24 Okt. Workingtest
Sam. 06 Nov. Clubdiplomatag Dongen
Sam. 13 Nov. GOLD-CUP (nur für die qualifiziert sind)
Niedelandischer Labrador Verein
Sam. 04 September KNJV- Prüffung Numansdorp
Sam. 02 Oktober MAP Simonshaven
Son. 17 Oktober Workingtest Son en Breugel (Eindhoven) Shop anwesend
Son. 31 Oktober Artemis Zuid Holland
Flatcoated Retriever Club Niederlande
Son. 29 Aug. Dummy- Prüffung Almere
Sam. 25 Sep. KNJV- Prüffung Oldenzaal
Son. 26 Sep. MAP Oldenzaal
Sam. 09 Okt. Dummy- Prüffung Ewijk
Sam. 06 Nov Workingtest Alle cat. Oldenzaal
Nova Scotia Duck Tolling Retriever Club NL
Son. 19 Sep. Dummy- Prüffung Ottersum
Son. 21 Nov. Workingtest St. Oedenrade
(Für alle retrieverrassen)
België und mehr:
Unser shop ist anwesend auf die Workingstesten:
Son. 17 Oktober Workingtest Son en Breugel (NL)
SEMINARE:
GUNDOG TRAINING FÜR RETRIEVERS AUF ENGLISCH STYLE.
- Dummyseminar für Junghunde, Anfänger, Fortgeschrittene/Open.
- Jagdliches seminar für Anfänger und Fortgeschrittene.
- Field-Trail seminar für Fortgeschrittene/Open.
- Intensivtraining-Einzeltraining.
- Team Training.
Info: Karel van Loo dorianka@home.nl
Dummyprüfung in den Niederlanden:
C-Prüfung:
- Angeleint und frei folgen
- Voran schicken und auf kommando Kommen
- Ablegen und Liegenbleiben
- Apport an Land
- Apport aus tiefem Gewässer
B-Prüfung:
- Verlorensuche an Land
- Einzelmarkierung an Land
- Apport über tiefes Gewässer
A-Prüfung:
- Einweisen auf Land
- Über tiefes Gewässer und eine Schleppe
Angeleint und frei folgen:
Der Hund muss dem Führer etwa 40 Meter folgen. Zuerst angeleint und anschließend abgeleint. Dieser Weg wird so im Gelände abgesteckt, dass der Führer mindestens eine Wende mit dem Hund an der Innenseite und mindestens eine Wende mit dem Hund an der Außenseite machen muss.
Voran schicken und auf Kommando kommen:
Der Hund muss ohne Halsband oder Leine frei voran geschickt werden und in Entfernung von ca. 30 Metern auf Kommando zu seinem Führer kommen. Der Führer muss dieses Kommando sofort geben, nachdem der Richter ihn dazu beauftragt hat.
Ablegen und Liegenbleiben:
Der Hund muss ohne Halsband oder Leine und ohne, dass irgendein Gegenstand beim Hund belassen wird, abgelegt werden und dort liegen bleiben bis der Führer ihn wieder abholt. Der Führer muss 2 volle Minuten außer Sicht des Hundes bleiben. Der Richter hat darauf zu achten, dass der Hund nicht durch eine Windspur oder die Einrichtung der Aufgabe wissen kann, dass sein Führer sich in seiner direkten Umgebung befindet.
Apport an Land:
Der Hund muss ohne Halsband oder Leine ein, in offenem Gelände, weggeworfenes Dummy apportieren. Der Führer darf während der Ausführung dieser Aufgabe dem ihm angewiesenen Platz nicht verlassen. Der Hund muss das Dummy in Reichweite des Führers bringen. Der Werfer muss das Dummy so weit wie möglich von sich wegwerfen, jedoch zu einer Stelle, dass das Dummy in ca. 25 Meter Entfernung vom Hund liegt. Der Fallplatz muss so gewählt werden, dass der Hund von seiner Position beim Führer aus das Dummy liegen sehen kann. Der Hund darf nach Anweisung des Richters, nach einer Sekunde, nachdem das Dummy gefallen ist, zum Apport geschickt werden.
Apport aus tiefem Gewässer:
Der Hund muss ohne Halsband oder Leine ein in einem übersichtlichen, tiefem Gewässer geworfenes Dummy apportieren. Das Dummy muss so in das Gewässer geworfen werden, dass der Hund zum Erreichen des Dummy schwimmen muss. Der Fallplatz muss so gewählt werden, das der Hund von seiner Position beim Führer aus das Dummy liegen sehen kann. Während des Wurfs des Dummy wird ein Schuss angegeben. Werfer und Gewehr bleiben während der ganzen Aufgabe an ihrer Stelle stehen. Der Schuss wird in dem Moment abgegeben, in dem sich das Dummy am höchsten Punkt befindet. Der Richter wird dem Führer die Stelle zeigen, von wo aus er seinen Hund einsetzen muss und wo hin der Hund das Dummy bringen soll. Dieser Ort wird so gewählt, dass dieser ca. 3 Meter, je nach Bedingungen vor Ort, vom Ufer entfernt liegt. Der Hund darf nach Anweisung des Richters, nach einer Sekunde, nachdem das Dummy gefallen ist, zum Apport geschickt werden.
Führer die Stelle zeigen, von wo aus er seinen Hund einsetzen muss und wo hin der Hund das Dummy bringen soll. Dieser Ort wird so gewählt, dass dieser ca. 3 Meter, je nach Bedingungen vor Ort, vom Ufer entfernt liegt. Der Hund darf nach Anweisung des Richters, nach einer Sekunde, nachdem das Dummy gefallen ist, zum Apport geschickt werden.
Verlorensuche an Land:
Der Hund muss ohne Halsband oder Leine ein in gute Deckung geworfenes Dummy apportieren. Der Werfer sollte von einer Stelle aus, von wo aus der Hund ihn nicht sehen kann, das Dummy so werfen, dass es in ca. 40 Meter Entfernung der Stelle, wo der Hund eingesetzt wird, fällt. Der Fallplatz muss so gewählt werden, dass Führer und Hund einander nicht sehen können, wenn der Hund in der Umgebung des Dummy arbeitet. Die Aufgabe sollte vorzugsweise so eingerichtet werden, dass der Wind aus einer Richtung senkrecht auf die Richtung kommt, in die der Hund zur Suche geschickt werden muss. Soweit möglich sollte die Aufgabe so eingerichtet werden, dass Führer und Hund einander nicht mehr sehen können, nachdem der Hund, in der allgemeinen Richtung des Fallplatzes gesehen, sich mehr als 5 Meter vom Führer entfernt hat. Hund und Führer dürfen einander keinesfalls sehen können, wenn der Hund innerhalb von 10 Metern des Fallplatzes arbeitet. Bei bestimmten Geländebedingungen kann es erforderlich sein, eine künstliche Abschirmung aufzustellen. Der Richter wird dem Führer die Stelle zeigen, von wo aus er den Hund einsetzen muss und wo hin der Hund das Dummy bringen muss. Der Führer darf diese Stelle während der ganzen Aufgabe nicht verlassen.
Einzelmarkierung:
Der Hund muss ohne Halsband oder Leine ein für ihn sichtbar weggeworfenes Dummy apportieren. Der Werfer muss senkrecht zur Richtung, in die der Hund laufen soll, das Dummy mit einem großen Bogen von sich wegwerfen, so, dass es in ca. 60 Meter Entfernung des Hundes fällt. Der Fallplatz muss so gewählt werden, dass der Hund ab seiner Position beim Führer das Dummy nicht liegen sehen kann (vorzugsweise geringe Deckung). Nachdem der Führer dem Richter zu erkennen gegeben hat, dass er bereit ist, die Aufgabe durchzuführen, gibt der Richter Gewehr und Werfer ein Zeichen, dass sie starten können. Sofort nachdem von einem offiziellen Gewehr, das beim Werfer steht, ein Schuss abgegeben wurde, wird das Dummy geworfen. Werfer und Gewehr bleiben während der ganzen Aufgabe an derselben Stelle stehen. Die Prüfung sollte vorzugsweise so eingerichtet werden, dass der Wind aus einer Richtung kommt, senkrecht auf die, in die der Hund laufen muss. Werfer und Gewehr sollten in diesem Fall unter dem Wind des Fallplatzes des Dummy stehen. Deshalb muss in den Wind geworfen werden. Der Führer darf ab dem Moment, das der Hund weggeschickt wird bis zu dem Moment, das dieser das Dummy aufgenommen hat keine Anweisungen oder Kommandos geben. Der Richter wird ca. 3 Sekunden nachdem das Dummy gefallen ist, Anweisung geben, den Hund einzusetzen. Dies tut er, indem er dem Führer auf die Schulter klopft.
Apport über tiefes Gewässer:
Der Hund muss ohne Halsband oder Leine ein an der anderen Seite eines breiten tiefen Gewässers weggeworfenes Dummy apportieren. Das Gewässer muss mindestens 10 Meter und höchstens 40 Meter breit sein und so tief, dass der Hund, um die andere Seite zu erreichen, schwimmen muss. Der Werfer muss in einem Moment, dass der Hund ihn nicht sehen kann, das Dummy so zu werfen, dass es, je nach Breite des Gewässers und der Beschaffenheit des Geländes mindestens 10 Meter und höchstens 40 Meter ab dem Ufer fällt. Der Werfer zieht sich an eine Stelle zurück, so dass seine Anwesenheit uns seine Laufspur möglichst wenig stimulierend oder hindernd auf den Hund einwirken. Der Fallplatz des Dummy muss so gewählt werden, dass der Hund, ab der Stelle, wo er aus dem Wasser kommt, das Dummy nicht liegen sehen kann (mindestens sehr geringe Deckung). Vorzugsweise muss die Aufgabe so eingerichtet werden, dass der Wind aus einer Richtung kommt, senkrecht auf die, in die der Hund über das Wasser geschickt werden muss. Der Richter wird dem Führer die Stelle zeigen, von wo aus er seinen Hund einsetzen muss und wohin der Hund das Dummy bringen muss. Diese Stelle wird so gewählt, dass sie ca. 3 Meter, je nach Bedingungen vor Ort, vom Ufer entfernt liegt.


